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5. Zusammenfassung und Perspektiven


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unsere theoretischen Überlegungen zur UDF-Mikroskopie auch in der Praxis zu einem zufriedenstellenden Ergebnis geführt haben. Unsere Beleuchtungsart stellt eine echte Alternative und eine Ergänzung zur herkömmlichen Dunkelfeld- wie auch zur Hellfeldbeleuchtung dar.

Die praktische Erfahrung mit betrachteten Objekten macht die Suche nach weiteren geeigneten Objekten erforderlich. Es ist klar geworden, dass die UDF-Beleuchtung andere vorhandene Beleuchtungsarten nicht ersetzt. Viele Objekte sind für diese Beleuchtungsart ungeeignet, bei anderen Präparaten bietet sie Vorteile und aufschlussreiche Beobachtungsmöglichkeiten. Dies ist vor allen Dingen bei Objekten mit einem ausgeprägten Relief der Fall, da aufgrund der seitlichen Beleuchtung ein starker Schattenwurf und damit dreidimensionaler Effekt auftritt. Eine Perspektive bildet in Zukunft das Experimentieren mit andersfarbigen LED, wobei eine Rot/Grün-Beleuchtung mit Blick auf die Erzeugung eines 3-D Effekts ein interessante Erweiterung des Themas wäre. Eine weitere Verbesserung lässt sich durch lichtstärkere LED erreichen. Zusätzlich könnte man durch eine Einkoppelung des Lichtes in den Objektträger über eine abgeschliffene Kante einen wesentlich höheren Anteil des Lichtes nutzen, da die Lichtstrahlen dann in einem kleineren Winkel auf die Längsseite des Objektträgers treffen. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit einer Ablenkung in Richtung des Objektivs erheblich erhöht. Experimente mit Präparaten, die durch Fluorchrome eingefärbt sind, könnten interessante Studien liefern.